Warum trägt eine Solaranlage zum Klimaschutz bei?
Die Solaranlage (exclusiv-home.de) ist in den Köpfen der meisten Menschen wohl die Gallionsfigur der alternativen Energiequellen. Allein aus Sonnenlicht erzeugt sie Strom und Wärme. Was könnte da umweltfreundlicher klingen? Rund 15 bis 30 Prozent des Energiebedarfs kann eine Solaranlage decken, wenn sie zur Bereitstellung von Warmwasser und zum Beheizen genutzt wird. Diese Kombianlagen, die also vorrangig zur Wärmegewinnung genutzt werden, sind auch die am meisten genutzten Solaranlagen. Doch wie sieht es mit der Energiegewinnung aus?

Es werde (Sonnen)Licht

Wer seinen Strom zum Teil gleich vor Ort selbst generieren möchte, braucht dazu eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Diese erzeugt bei Sonneneinstrahlung Strom in ihren Solarzellen (man denke an den Taschenrechner ohne Batterien). Dieser Strom wird dann in einem Modul konzentriert und in das Stromnetz eingespeist. Entweder wird der so gewonnene Strom vor Ort als Gleichstrom verbraucht oder als Wechselstrom an das Stromnetz weitergegeben. Man kann sich also durchaus ausmalen, wie entscheidend die Entlastung ausfallen würde, wenn erst mal genügend Haushalte eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hätten.

Wärme auch ohne Anlage nutzen

Selbst in den kalten Wintermonaten kann uns die Sonne Wärme ins Haus bringen. Und das auch durchaus ohne Solaranlage. So gestatten energiedurchlässige und zugleich isolierende Fenster, dass spürbare Wärme bei Sonneneinstrahlung gehalten werden kann. Diesen Effekt maximiert man, wenn man diese Fenster gen Süden ausrichtet. Dasselbe gilt übrigens für Solaranlagen. Diese sollten auch immer auf einer Dachschräge gen Süden installiert werden, um die Sonneneinstrahlung zu maximieren.

Leider immer noch sehr teuer


Zwar wird die Installation von Solaranlagen von Bund und Ländern bezuschusst. Doch nach wie vor ist diese ein recht teures Unterfangen. Fünfstellige Beträge sind dabei sicherlich die Regel, nicht die Ausnahme. Es bleibt zu hoffen, dass sich dennoch nach und nach eine solche Verbreitung dieser Anlagen auf deutschen Dächern ergibt, sodass die Preise dann auch moderater werden. Eine Vorreiterrolle könnten hierbei Gewerbe und Industrie spielen, um Solarenergie aktiv zu etablieren und letztlich auch für die privaten Haushalte erschwinglicher zu machen.